Deutscher Alpenverein Sektion Guben e.V.
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Himmelfahrt 2019

Zum verlängerten Himmelfahrtswochenende ging es diesmal ins Riesengebirge.

Am Vorabend des Vatertages trafen wir nach und nach in der Hütte „Moravanka“ bei Mala Upa

(Kleinaupa) ein.

Die Hütte sollte unser zu Hause für die nächsten drei Tage sein. An dieser Stelle soll bereits

festgestellt sein, dass wir mit Unterkunft und  Beköstigung (einschließlich der Flüssignahrung)

sehr zufrieden waren.

 

Der Himmelfahrtsmorgen grüßte dann mit blauem Himmel und Sonnenschein erwartungsgemäß.

Unser heutiges Ziel sollte mindestens der höchste Punkt des Riesengebirges, die Schnee-

koppe (1603 m) sein.

Gemeinsam starteten wir von unserer Herberge (ca. 1040 m) nach einem ausgiebigen Frühstück.

Nach  dem Durchqueren der Ortschaft Mal Upa war unser erstes Ziel die Baude Jelenka

(Emmaquellenbaude) auf ca. 1300 m Höhe. Die Baude erreichten wir zur Mittagszeit.

Hier nahmen wir nach individuellen Sehnsüchten Speisen und Getränke zu uns. Dann trennten

sich die Geister. Während ein kleiner Teil den Rückweg bevorzugte, nahm der überwiegende Teil

den Weg über die Schneekoppe. Alle Teilnehmer erreichten gesund unsere Unterkunft.

Die Wanderung über die Schneekoppe erwies sich dann doch als lange und intensive Ganztagestour,

die ihren Abschluss erst am frühen Abend fand.

 

Am nächsten Tag fuhren wir alle nach Janske Lazne (Johannisbad), wo wir entsprechend der

unterschiedlichen Interessenlagen verschiedenen Aktivitäten nachgingen.

Der gesetztere Teil der Gruppe entschied sich für eine Wanderung um und am Cerna Hora

(Schwarzenberg).

Der pubertäre Teil verbrachte den Tag im Klettergarten. Auch der Baumwipfelpfad ist hier

empfehlenswert.

 

Am letzten Tag unternahm ein Teil einen Ausflug in die Dolomitenhöhlen Bozkov. Der andere Teil

besichtigte eine Bunkeranlage, die vor dem 2. Weltkrieg angelegt wurde.

Die Dolomitenhöhle ist mit über 1100 m Länge die größte bisher erschlossene Höhle in Nordböhmen

mit dem größten unterirdischen See Böhmens.

Die Bunkeranlagen werden auch Maginotlinie des Riesengebirges genannt und wurden vorrangig im

Jahr 1938 errichtet und auch fertiggestellt. Die Anlagen wurden jedoch nie praxiswirksam.

 

Der Tag endete am Abend mit Spezialitäten vom Grill seitens unserer netten Gastgeber.

 

Nach drei wunderschönen Tagen hieß es am nächsten Morgen Abschied nehmen vom Riesengebirge.

Abschließend herzlichen Dank an unseren Organisator und Riesengebirgsspezialisten Lothar Schulze.

 

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