Das vergangene Jahr neigt sich dem Ende zu und so durfte auch unser beliebtes Zusammensein in einer Hütte im Elbsandsteingebirge nicht fehlen.
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Gruppenunterkünften in der Sächsischen Schweiz, und das ist auch gut so. Leider mussten wir wiederholt feststellen, dass die Hütten des Sächsischen Bergsteigerbundes so gut wie ausgebucht sind und es fast unmöglich ist, an bestimmten Wochenenden für den Verein zu reservieren ( vielleicht schon 2-3 Jahre zuvor ), traurig…
So sind wir dieses Mal im Bauernhaus von der Grundmühle nahe bei Hohnstein gelandet, ein sehr gut gelungen restauriertes, altes Umgebindehaus.
Gegen Abend, am 06.12. trudelten die Vereinsmitglieder nach und nach ein, es gab ein großes Hallo und herzliche Wiedersehensfreude, und zwei neue Mitglieder wurden ebenfalls herzlich begrüßt.
Am Sonnabend war eine größere Wanderung geplant, dieses Mal nicht in Richtung Brandgebiet. Wir wollten die Gegend östlich von Hohnstein und das Schwarzbachtal erkunden. So ging es über die Waitzdorfer Höhe steil hinauf, über windige Höhenrücken, Felder und Weiden hinüber nach Goßdorf, einem hübschen, kleinen Dörfchen am Rande der Sächsischen Schweiz. Über das Goßdorfer Raubschloß, die Ruinen einer alten Raubritterburg, erreichten wir das Schwarzbachtal. Aber vorher wurde zwischen den alten Mauern eine Pause eingelegt, um den sich einstellenden Durst zu stillen. Steil führte der Pfad hinunter zum Schwarzbach. Über alte Holzstufen und feuchtes Blattwerk durfte man sich keinen Ausrutscher erlauben. So langsam stellte sich auch der Hunger ein, immerhin waren wir reichlich 3 Stunden unterwegs. So war es gut, dass in Lohsdorf im Landgasthaus zum Schwarzbachtal reserviert war. Für 30 Leute ist das in jedem Fall ratsam. Nach einer leckeren Mahlzeit ging es auf kürzerem Wege zurück zur Grundmühle, wo der Kaffeetisch schon gedeckt war.
Bei Kerzenschein, gemütlichem Beisammensitzen, Anschauen von Urlaubsbildern, Austauschen von Erlebnissen, etlichen Schummelmaxrunden ging auch der zweite Abend zünftig zu Ende.
Der nächste Morgen war von Aufbruchstimmung geprägt. Die Hütte musste in ordnungsgemäßem Zustand übergeben werden. Und so waren die Ersten beizeiten schon wieder auf dem Heimweg. Wir hatten es nicht ganz so eilig. Da unsere Jugend gern den Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein besuchen wollte, ließen wir uns darauf ein und stürmten mal wieder die Festung. Früher ein Geheimtipp ist es heute leider schon zur Öffnungszeit extrem voll. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt. So kann man an der Festungsmauer ganz entspannt entlang spazieren und die herrlichen Aussichten genießen. Bei Punsch, Glühwein und gebrannten Mandeln genossen wir die weihnachtliche Stimmung, bis es wieder Richtung Heimat ging.
Wenn ihr wollt, sehen wir uns wie immer am 2. Weihnachtsfeiertag beim Paddeln, irgendwo im Spreewald.
Ansonsten bleibt mir nur noch, euch eine frohe Weihnacht zu wünschen. Genießt die schöne Zeit mit der Familie, lasst das vergangene Jahr Revue passieren und startet gut gelaunt und hoffentlich bei bester Gesundheit in das NEUE JAHR!
Eure Irene